Offenes Forum 11. November 2021: «Von Max Frischs Notizheften zur Schreib-KI» von Dr. Christine Bärtsch und Dr. Tobias Amslinger

11. November 2021, 18:15-19:30, ETH-Bibliothek, Lesesaal Sammlungen und Archive, H-Stock, Rämistrasse 101, 8092 Zürich [gültiges Covid-Zertifikat, Änderungen möglich – abhängig von Corona-Regelungen der ETH Zürich]

Jedem grossartigen Text geht eine Idee voraus, ein erster Satz, eine spontane Notiz. In seinem Referat spürt Dr. Tobias Amslinger, der Leiter des Max Frisch-Archivs, der Frage nach, wie der Schriftsteller Max Frisch seine Notizhefte als Arbeitsinstrumente benutzte. Und er wirft einen Blick in die Gegenwart, in der neue Formen des Notierens und Schreibens entstehen, aber auch das klassische Notizbuch eine Renaissance erlebt.

Davon ausgehend diskutieren wir, welche Auswirkungen die technologischen Entwicklungen auf die Textproduktion von Studierenden und wissenschaftlich tätigen Personen haben. Wie sieht die Zukunft des (wissenschaftlichen) Schreibens aus? Und was bedeutet dies für die Angebote, mit denen Schreibzentren und Bibliotheken ihre Kundschaft unterstützen?

Dr. Christine Bärtsch – in der ETH-Bibliothek verantwortlich für das Themenfeld Wissenschaftliches Schreiben – zeigt auf, zu welchen strategischen Überlegungen diese Herausforderungen in der ETH-Bibliothek führen.

(Foto: ETH Zürich, Alessandro Della Bella)